Feb 14 2019

Direktvertrieb: Zahlen & Fakten 2018 – ein Resümee

Das im Luxussegment angesiedelte Direktvertriebsunternehmen WK Wertkontor mit Sitz im nordrhein-westfälischen Gütersloh möchte das noch junge Jahr 2019 nutzen und einen Rückblick auf die Entwicklungen der Direktvertriebsbranche im vergangenen Jahr 2018 geben. Eines vorab: Die Branche, die auf den Verkauf ihrer Ware im Eigenheim des Kunden setzt, ist nach wie vor auf dem aufsteigenden Ast. Ähnlich wie in den vorangegangenen Jahren konnte sie auch 2018 wieder ihren Umsatz steigern.

Umsatz im Direktvertrieb wuchs 2018 weiter an

Auch wenn der Thermomix, der Verkaufsschlager aus dem Hause Vorwerk, hinsichtlich seiner Absatzzahlen Einbußen hinnehmen musste, ging es der Direktvertriebsbranche auch im vergangenen Jahr wieder besser denn je. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Direktvertrieb (BDD). Kundige Direktvertriebsmitarbeiter, zu denen auch diejenigen gehören, die bei WK Wertkontor angestellt sind, verkaufen allein in Deutschland pro Sekunde vier Produkte. Kein Wunder also, dass der Umsatz im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent und somit auf 17,62 Milliarden Euro gesteigert werden konnte.

Dieses Wachstum, das die Direktvertriebsbranche mit Stolz verzeichnen kann, liegt deutlich über dem des stationären Handels. Genauer war das prozentuale Umsatzwachstum der Direktvertriebsunternehmen viermal höher als das von Unternehmen, die auf den Einzelhandel setzten. Und auch die Tatsache, dass der Direktvertrieb in den Jahren zwischen 2007 und 2017 seinen Umsatz mehr als verdoppeln konnte, sagt einiges aus. Diese Entwicklung, sozusagen das Revival der ältesten Vertriebsform der Welt, dem Direktvertrieb, ist vor allem dem Internet geschuldet. In Zeiten des Onlinehandels sind Verkaufspartys und Heimvorführungen, wie sie auch von WK Wertkontor praktiziert werden, wieder sehr beliebt. Kunden schätzen in der Hauptsache die persönliche und individuelle Beratungsdienstleistung, in deren Genuss sie beim Kauf via Internet nicht kommen und die auch im stationären Handel in der gewünschten Intensität immer mehr auszusterben scheint.

Laut der Studie des Bundesverbands Deutscher Direktvertrieb bevorzugen mehr als die Hälfte der Befragten heute gesellige Verkaufspartys oder exklusive Heimvorführungen, für die im Vorfeld ein exakter Termin vereinbart wurde. Von unangemeldeten Vertretern möchten wohl die wenigsten Menschen 2019 noch überrascht werden.

Webshops als zusätzlicher Absatzkanal

Ein Thema war in der Direktvertriebsbranche 2018 von besonders großer Relevanz. Die Rede ist von Webshops. Das Thema kam insbesondere auf, nachdem der amerikanische Haushaltswarenmogul Tupperware im Sommer seinen ersten Webshop in Deutschland eröffnete. In Zeiten der Digitalisierung und des Internets ist es für Direktvertriebsunternehmen nicht unwichtig, neben dem Verkauf im heimischen Wohnzimmer des Kunden weiter Absatzkanäle zu schaffen. Fast die Hälfte aller Direktvertriebsunternehmen hat das 2018 bereits erkannt. Ein Fünftel von ihnen hat daneben als dritten Absatzkanal sogar ein Ladengeschäft. Diese Art der Verknüpfung der unterschiedlichen Vertriebswege ist zeitgemäß und wird sicherlich in den kommenden Jahren in der Branche weiter an Aktualität zunehmen.

Und auch als Arbeitgeber wurde der Direktvertrieb, vor allem aufgrund der Flexibilität, die er Arbeitnehmern bietet, immer gefragter. Im Jahr 2017 beispielsweise stieg die Zahl der Mitarbeiter um 2,2 Prozent an. Unterm Strich machen das etwa 885.000 Direktvertriebler. Experten vermuten, dass diese Zahl bis zum Jahr 2022 auf über eine Million ansteigen könnte.

Alles in allem war 2018 ein rosiges Jahr für die Direktvertriebsbranche. Das machte sich auch in Gütersloh, bei dem auf den Verkauf von Handschriftenfaksimiles spezialisierten Direktvertriebsunternehmen WK Wertkontor, bemerkbar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.